Techpi und Malibu 2

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Techpi und Malibu 2 ist fertig. Und ich finde es ist richtig schön geworden. Die Bilder, die ich im Kopf hatte, als wir nach der Version 1 kurz vor Weihnachten letzten Jahres neue Pläne gemacht haben, decken sich sehr mit dem, was jetzt umgesetzt ist und in Kürze online geht. Auch die Zusammenarbeit aller Beteiligten hat mir sehr gefallen.

Was ist neu in der 2. Version:
Lehrer

  • können nun individuell Aufgaben für ihre Klassen stellen,
  • und vorhanden Aufgaben an ihre Klassen anpassen.

Schüler

  • können Antworten auf die Aufgaben direkt in die Geschichten einstellen
  • oder eigene Notizen machen
  • und entscheiden, für wen dieses sichtbar sind.

„Notizen“ können dabei aus geschriebenen Texten, Tönen, Bildern und selbst gesprochenen Texten bestehen.
Auf die eher rezeptive Version 1 folgt nun die kreative, produktive Version 2.

Doch wie können die vielen neuen Möglichkeiten in Unterrichtsszenarien eingebaut umgewandelt werden? Am Ende der Fachtagung stand nun ein Workshop der sich ganz um Das Werkzeug, die Idee der Narration im Unterricht und die Möglichkeiten des Web 2.0 kümmerte.Gabi Reinmann und Frank Vohle haben in ihren Blogs bereits darüber berichtet.

Grandios fand ich die Einstieg von Norbert Kober, der aus dem schwäääähren Thema „Narration um Unterricht“ erlebbare Geschichten gemachten hat. Das war nicht nur anschaulich, sondern sehr beeindruckend. Er hat mir aber für die weitere Arbeit mit dem Außerirdischen und seinem geflügelten Freund einige Fragen mit auf den Weg gegeben. Martin Riemer hat mir mit seinem Vortrag die Gewissheit gegeben: Web2.0 geht mit Techpi und Malibu.

Wie müssen Geschichten sein, damit sie

  • nicht nur Sachinformationen geben, sondern auch spannend sind?
  • nicht nur ein Thema bedienen, sondern auch als Startpunkte für Geschichten der Kinder dienen können ?

Was müssen wir Lehrerinnen und Lehrern mit an die Hand geben, damit sie

  • die Umgebung nutzen können, um die „vorgegebenen“ Themen zu behandeln?
  • die Umgebung ein eine eigene kleine Welt zu verwandeln, die ihre Schüler geschaffen haben?

Ansätze von Antworten haben wir, denke ich,im Workshop gefunden und werden sie demnächst hier veröffentlichen, damit sie dann ausgearbeitet auch über Lehrer-Online verbreitet werden können. Und Ideen, wie man das Ganze dann noch bis direkt in die Schulen tragen kann, sind auch schon da. Aber es bleibt eine Menge zu tun.

Ein Gedanke zu „Techpi und Malibu 2

  1. Hallo Richard, ich wußte nicht, dass du einen Blog hast. Um so mehr freue ich mich, dass dir das Projekt und der Entwicklungsprozess gefallen hat. Nicht immer läuft alles so glatt und das kommt sicher auch deher, weil wir unsere Vorstellungen rel. klar kommuniziert haben. Der Hinweis, dass Norberts Einsteig sehr geholfen hat, das „schwere Thema“ Narration zu verstehen, sollten wir aufgreifen. Ja, erzählen muss sinnlich erfahrbar sein, gerade für die Überzeugungsarbeit zum Einsatz von Narrationen in der Grundschule scheint mir das wichtig. Ein erster Schritt wären vielleicht freie mündliche Erzählungen von Kindern zu TechPi per Video, damit man sich das vorstellen kann. Ich werde sehen, was sich in der Kindergeschichtenschmiede ergibt. http://kindergeschichtenschmiede.de/
    Frank

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